Ernährung bei Helicobacter Pylori

Bei Helicobacter pylori hilft eine magenschonende Ernährung: reizende Lebensmittel wie Kaffee, Alkohol, scharfe und sehr fettige Speisen sowie saure Früchte werden gemieden; empfohlen werden mildes Gemüse (z. B. Brokkoli), Lebensmittel mit Milchsäurekulturen, Omega-Fettsäuren und leicht verdauliche Kost. Die eigentliche Behandlung einer Infektion legt immer der Arzt fest.

Was ist Helicobacter Pylori? Helicobacter Pylori, H. Pylori oder nur HP ist ein pathogenes Bakterium, das sowohl in menschlichen als auch in tierischen Organismen lebt.

Was ist Helicobacter Pylori?

Es ist ein gramnegatives Bakterium, das gefährlich ist und viele gesundheitliche Probleme verursacht, insbesondere bei der Verdauung. Symptome der HP-Infektion sind am häufigsten: Magenschmerzen und Übelkeit. Wie merkt man, wenn man Helicobacter hat? Mehr über die Helicobacter-Pylori-Infektion finden Sie hier.

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Ernährung bei Helicobacter Pylori

Ein positives Testergebnis auf eine Helicobacter-Pylori-Infektion?

Wenn der Test auf Helicobacter Pylori zu einem positiven Ergebnis geführt hat, müssen Sie mit einer Behandlung beginnen. Die Behandlung sollte von Ihrem Arzt festgelegt werden. Wie kann man Helicobacter Pylori zerstören? Normalerweise wird bei HP eine Kombination mehrerer Antibiotika verwendet. Wie lange dauert es, bis Helicobacter weg ist? Mindestens eine Woche. Die Dauer der Antibiotika-Behandlung beträgt jedoch normalerweise etwa drei Wochen.

Ernährung bei Helicobacter

Ernährung bei Helicobacter pylori: geeignete und zu meidende Lebensmittel im Überblick

Welche Lebensmittel sollte man bei Helicobacter meiden und welche soll man essen? Was trinken bei Helicobacter?

  1. Vermeiden Sie Kaffee, Schokolade und starken schwarzen Tee. Diese Lebensmittel enthalten Koffein, das den Magen reizt.
  2. Vermeiden Sie brausende alkoholfreie Getränke. Sie können Magenschmerzen, Sodbrennen und Reflux verursachen.
  3. Vermeiden Sie alkoholische Getränke. Ihr Verzehr verschlimmert die Entzündung der Magenschleimhaut.
  4. Vermeiden Sie saure Früchte, insbesondere Zitrone, Orange und Ananas. Sie können Magenschmerzen und Sodbrennen verursachen.
  5. Meiden Sie Pfeffer und scharfes Essen. Völlig ungeeignete Lebensmittel sind: Sojasauce, Worcester-Sauce, Ketchup, Mayonnaise, Knoblauchsaucen.
  6. Reduzieren Sie fettiges Fleisch, fetten Käse und frittiertes Essen. Diese Lebensmittel sind sehr fettig und brauchen lange zum Verdauen, was den Magen stärker reizt.
  7. Meiden Sie konservierte Lebensmittel, insbesondere Konserven. Aufgrund des hohen Gehalts an Konservierungsstoffen und chemischen Zusätzen können sie Magen und Darm reizen.
  8. Hören Sie auf zu rauchen.

Helicobacter-Pylori-Diät:

  • Lebensmittel mit Milchsäurekulturen
  • Omega-3 und Omega-6
  • Früchte und Gemüse
  • Brokkoli, Blumenkohl und Kohl
  • Weißes Fleisch und Fisch

Eine magenfreundliche Ernährung mit diesen Lebensmitteln kann den Alltag bei Beschwerden angenehmer machen. Milchsäurekulturen (z. B. in Joghurt oder Kefir) gehören zu den Bakterienkulturen, die natürlicherweise im Darm vorkommen; sie sind auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Omega-Fettsäuren (z. B. aus Fischöl oder Olivenöl) gehören zu einer ausgewogenen Ernährung.

Nicht saures Obst und gekochtes Gemüse sind leicht verdaulich und magenschonend. Brokkoli, Blumenkohl und Kohl enthalten sekundäre Pflanzenstoffe (sogenannte Isothiocyanate) und gehören zu einer gemüsereichen, ausgewogenen Ernährung. Dieses Gemüse ist leicht zu essen; häufig werden etwa 70 g Brokkoli pro Tag genannt.

Weißes Fleisch und Fisch enthalten weniger Fett und sind leicht verdaulich. Braten Sie dieses Fleisch nicht; bereiten Sie es lieber schonend zu, z. B. durch Schmoren oder mit 1 Esslöffel Olivenöl.

Was kombinieren viele Menschen mit einer magenfreundlichen Ernährung?

  • Mastix
  • Lebensmittel mit Milchsäurekulturen
  • Kräutertees
  • Leicht verdauliche Lebensmittel

Prävention der Helicobacter-Pylori-Infektion in Punkten:

  1. Vermeiden Sie Alkohol.
  2. Hören Sie auf zu rauchen.
  3. Meiden Sie Koffein.
  4. Meiden Sie Energy Drinks.
  5. Reduzieren Sie Ihren Stress.
  6. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit sauberem Wasser und Seife.
  7. Verwenden Sie antibakterielle Reinigungsgele.
  8. Wenn Sie bereits H. Pylori haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
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Wann sollte man den Test in Betracht ziehen?

  • Wiederkehrende Magenschmerzen
  • Sodbrennen oder Völlegefühl
  • Übelkeit oder Verdauungsprobleme
  • Blähungen nach dem Essen
  • Verdacht auf H. pylori

Warum ein Zuhause-Test?

Eine frühzeitige Erkennung kann helfen, schneller weitere Schritte mit Ihrem Arzt zu besprechen. Der Test ist bequem von Zuhause aus durchführbar – ohne Arztbesuch oder Labor.

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Für wen ist der Test geeignet?

  • Bei häufigen Verdauungsbeschwerden
  • Bei Bauchschmerzen oder Sodbrennen
  • Bei Verdacht auf Helicobacter pylori
  • Zur vorsorglichen Kontrolle

Wichtige Hinweise

Ein positives Ergebnis kann auf eine mögliche Infektion hinweisen. Für eine endgültige Diagnose oder Behandlung wird empfohlen, einen Arzt zu konsultieren.

Häufig gestellte Fragen

Was sollte man bei einer Helicobacter-Pylori-Infektion nicht essen?

Reizende und schwer verdauliche Lebensmittel werden oft gemieden: Kaffee, schwarzer Tee, Schokolade, scharfes Essen, fettiges Fleisch, saure Früchte (z. B. Zitrone, Orange), Konserven und alkoholische Getränke. Auch Rauchen kann Beschwerden verstärken.

✓ Geeignete Lebensmittel ✕ Besser meiden
Mildes Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl, Kohl) Kaffee, schwarzer Tee, Schokolade (Koffein)
Lebensmittel mit Milchsäurekulturen (Joghurt, Kefir) Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke
Omega-Fettsäuren (Olivenöl, Fischöl) Saure Früchte (Zitrone, Orange, Ananas)
Weißes Fleisch und Fisch (schonend zubereitet) Scharfes Essen, Pfeffer, Soja-/Worcester-/Knoblauchsaucen, Ketchup, Mayonnaise
Leicht verdauliches, gekochtes Gemüse; nicht saures Obst Fettiges Fleisch, fetter Käse, Frittiertes
Stilles Wasser, Kräutertees (Kamille, Fenchel) Konserven; außerdem: Rauchen einstellen

Welche Lebensmittel werden bei Helicobacter pylori häufig empfohlen?

Häufig empfohlen werden Lebensmittel mit Milchsäurekulturen (z. B. Joghurt, Kefir), Brokkoli, Blumenkohl, Omega-Fettsäuren (Olivenöl, Fischöl), weißes Fleisch und leicht gedünstetes Gemüse – als Teil einer ausgewogenen, magenfreundlichen Ernährung.

Was kann ich bei empfindlichem Magen trinken?

Geeignet sind stilles Wasser, Kräutertees (z. B. Kamille oder Fenchel) und milde pflanzliche Getränke. Koffein, Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke werden eher reduziert.

Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei einer Helicobacter-pylori-Infektion oder anhaltenden Magenbeschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

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