UNESCO

Seit wann gehört der Mastix von der Insel Chios zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO? Und was bedeutet diese Auszeichnung überhaupt? In unserem kurzen Artikel erfahren Sie auch, welche deutschen Bräuche, Sitten und Traditionen in der Vergangenheit diese Auszeichnung erhalten haben.

Mastix

Das "weiße Gold" von Chios wird seit Tausenden von Jahren in einem unveränderten Verfahren abgebaut. Auf den Anbau von Mastix gehen wir in separaten Kapiteln ausführlich ein:

Der Mastix ist ebenfalls ein g.U.-Produkt, was ebenfalls von ihrer Einzigartigkeit zeugt.

Mastix, Harz, Mastix Öl

Mastix wird als Aromastoff in vielen Süßigkeiten und Getränken verwendet, vor allem in Mastiha (Mastika), einem Verdauungslikör von der Insel Chios. Mastix-'Tränen' oder kleine Stücke des gehärteten Baumsaftes können auch als Kaugummi gekaut werden, was schon seit Tausenden von Jahren praktiziert wird.

Der Mastix ist in den Kulturen und Gastronomie des gesamten Mittelmeerraums und der arabischen Welt bekannt. 

Immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Was ist die Definition von immateriellem Kulturerbe?

Sie lautet: "Kulturelles Erbe ist der Ausdruck von Lebensformen, die von einer Gemeinschaft entwickelt und von Generation zu Generation weitergegeben werden, einschließlich Sitten und Gebräuchen, Orten, Gegenständen, künstlerischen Ausdrucksformen und Werten".

Mastix und die UNESCO - 2014

Im Jahr 2014 wurde in Paris die Nominierung der "Mastix von Chiu" als Kulturdenkmal für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO angenommen.

Die Geschichte, die Werte, die Sitten und Gebräuche des Mastix-Anbaus und der Mastix-Ernte sind heute Teil des immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

  1. Genossenschaftsidee
  2. Falknerei
  3. Orgelbau und Orgelmusik
  4. Blaudruck